Mach’s gut von Hey Judeschka

„Diese 13 Stunden Bus warn kein Problem solang ich wusste, am Ende meiner Reise warst du.“

 

Wer im Mai beim Konzert in Eike und Philipps Wohnzimmer dabei war, der wird sich noch sehr gut an ein  verzauberndes Trio mit tiefgehenden Songs und einer herzlichen, fast familiären Ausstrahlung erinnern können. Zu Gast bei uns war Hey Judeschka. Einen ihrer Songs haben wir für Euch festgehalten.

 

Hey Judeschka, das ist Judith. Sie liebt es ihre Worte zu finden, einzusammeln, zusammenzufalten und daraus Geschichten mit Musik zu schreiben. „Ich suche die verwundbaren Punkte, die, die wir niemanden zeigen wollen, weil wir Angst haben, dass sie uns schwach machen. Ich suche das Leben, das wahre, dass, das wir wirklich wollen. Das, das wir sind, wenn wir uns wirklich in die Augen und Herzen sehen und ehrlich werden.“

 

Ihr Song ‚Mach’s gut‘ erzählt von einer Fernbeziehungen und allem, was dazu gehört – oder dann dazu gehört, wenn sie zerbricht. Vorfreude, Vertrauen, Abschied, Schmerz, gebrochenes Vertrauen, Alleingelassensein, Weitermachen und Neuanfang.
Die beschriebenen dreizehn Stunden Reise sind dabei keine Hyperbel. Judith führte selber eine Fernbeziehung und fuhr regelmäßig von Köln nach Innsbruck – dreizehn Stunden. „Als die Beziehung zu Ende war und alle Tränen raus waren, saß ich auf dem Bett und wusste: Ich muss den Schmerz in Musik verwandeln, weil es mich wieder heil macht. Dann hab ich meine Gitarre geschnappt und es entstand ‚Mach’s gut‘.“

 

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Mach’s gut © Hey Judeschka

 

Es ist 0 Uhr 10 und morgen schwänz ich wieder mal die Uni Bin weg für ein paar Tage, meine
Füße tragen mich und meinen Rucksack wie von selbst den alt bekannten Weg, ich steige

 

ein in einen überfüllten Bus und lass mich fall’n
auf einen viel zu engen Sitz, lehn mich zurück und schließ die Augen hoff, wenn ich sie wieder öffne komm ich an

 

Über Nacht nach Mannheim, zähl die Kilometer bis nach Ulm das Einzige was schläft sind meine Beine
doch es ist ja nicht mehr weit

 

Hey ich bin jederzeit bereit, mich aufn Weg zu machen
Auch wenn du nicht um die Ecke wohnst, möcht ich, dass du weißt: diese 13 Stunden Fernbus sind ein Klacks solang ich weiß
Am Ende meiner Reise
Bist du

 

Zwischen mir und dir sind viel zu viele Kilometer sagst du und schickst mich für immer weg
ich wär für dich um die ganze Welt gefahrn
oh hättest du’s gewollt, jetzt steig ich

 

ein in einen viel zu leeren Bus und falle schwer
in irgendeinen Sitz und der Platz neben mir bleibt leer

 

ich schließ die Augen, hoff, wenn ich sie öffne tut’s nicht mehr so weh.

 

Und von dir bis München, alles zieht vorbei, mir ganz egal Wie viele Kilometer bis nach Ulm, ich
wär so gerne noch bei dir

 

Hey ich war jederzeit bereit, mich aufn Weg zu machen
Auch wenn du nicht um die Ecke wohnst, möcht ich, dass du weißt: diese 13 Stunden Fernbus warn ein Klacks solang ich wusste
Am Ende meiner Reise
Warst du

 

Und mit Clueso in meinen Ohrn bringt mich der Fernbus bis nach Köln ich steige aus die Stadt, sie leuchtet. Überall warst du.

 

Hey ich war jederzeit bereit, mich aufn Weg zu machen
auch wenn du nicht um die Ecke wohnst möcht ich, dass du weißt: Diese 13 Stunden Bus warn kein Problem weil ich wusste
Am Ende meiner Reise
Mach’s gut
Mach’s gut
Mach’s gut
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