21 von Jonas Buschsieweke

„Musik bedeutet für mich Lebensqualität!“

 

So beschreibt es Jonas Buschsieweke selber. Nachdem Jonas einige Jahre mit Saxophon und Klarinette in verschiedensten Formationen unterwegs war, ist der Osnabrücker Musikstudent aus Ostwestfalen nun unter die Songwriter gegangen.
In seinen Texten verarbeitet er nicht nur Erlebnisse der eigenen Biographie. Als Inklusionshelfer hat Jonas mit Menschen gearbeitet, die sich ihren Platz in der Gesellschaft schwer erkämpfen müssen. Mit seiner Musik hilft er Vorurteile abzubauen und damit diesen Kampf einfacher werden zu lassen. In „21“ erzählt Jonas von einem Jungen mit Trisomie 21. 

 

Mehr Infos zu Jonas Buschsieweke findet ihr hier:
// www.jonasbuschsieweke.de
// www.fb.com/BuschsiewekeJonas

 

Songtext
21 (c) 2015 Jonas Buschsieweke

 

Ich erzähle die Geschichte, von einem jungen Mann
der alle andern Menschen in die Tasche stecken kann.
Er sieht nicht danach aus, doch er kann so vieles besser
gebt ihm nur eine Chance und dann zeigt er euch die Welt.
Er ist manchmal zwar auf Droge und das ist auch noch legal
das ist dann wohl der Traum, doch das scheint ihm scheiß egal.
Er zeiht weiter Grimassen und bringt alle Welt zum lachen
und wenn man ihn unterschätzt, dann nutzt er das sofort aus.
Er ist nicht anders, als wir.
Er hat viel drauf ohne zu reden, sagt er allen was er will.
Er ist nicht anders, als wir, 
und das letzte was e brauchen kann ist…
Mitleid

 

Die Gefahr bei diesem Jungen ist wenn man ihn unterschätzt
jetzt mal ganz abgesehen davon, dass ihn das dann auch verletzt.
Er kann alle programmieren, schickanieren und blamieren
wickelt jeden um den Finger und lässt euch dann nicht mehr los.
Ich erkläre mal genauer worum es hier denn grad geht,
das sein Leben unterm Titel einundzwanzig steht.
Ihn selber schränkt’s nicht ein, denn er kennt’s ja gar nicht anders
Gebt ihm nur seinen Raum und er zeigt euch was er kann!
Er ist nicht anders, als wir.
Er hat viel drauf ohne zu reden, sagt er allen was er will.
Er ist nicht anders, als wir
und das letzte was e brauchen kann ist…

 

 

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